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Podcast-Folge 12: Helden, Menschen und die Krise – Shownotes

Warum wir für das Krisenmanagement Menschen und keine Helden brauchen – und was wir gegen den Human Factor tun.

Der Archetyp des strahlenden Helden – gut für Märchen, aber nicht unbedingt für das Krisenmanagement. Er gibt zwar nicht auf und wird alles tun, um nicht zu verlieren. Er kann aber auch zu ehrgeizig und kontrollierend sein. „Augen zu und durch“ und „Ohne Rücksicht auf Verluste“ sind typische Attribute.

Als Krisenmanager benötigen wir aber Menschen, die umsichtig handeln, über entsprechende Erfahrung verfügen, mit Augenmaß entscheiden und sich an den allgemeinen Führungsgrundsätzen sowie insbesondere an den Werten und Zielen der eigenen Organisation orientieren.

Allerdings ist kein Mensch perfekt – der „Human Factor“ ist ein nur zu bekannter Begriff. Darunter subsumieren sich verschiedene Mechanismen und Phänomene, die zu Fehlleistungen führen können – einfach aufgrund der Art und Weise, wie wir Menschen denken oder interagieren.

Diesem Human Factor ist man aber nicht unbedingt und unerbittlich ausgeliefert. Durch die Trias

  • Ausbildung
  • Übungen
  • After-Action Reviews

(und das mit entsprechender Periodizität) können seine Auswirkungen zumindest reduziert, teilweise auch kontrolliert werden.

In dieser Podcastfolge gehe ich auf fünf Phänomene näher ein, die uns im Krisenmanagement besonders herausfordern:

  • Murphy’s Gesetz
  • Gerechte-Welt-Glaube
  • Risikoschub-Phänomen
  • Normalitätsbias
  • Unbewusstes Auffüllen von Informationslücken

Aus meiner Erfahrung gehören diese fünf zu den wichtigsten Punkten, denen man mit entsprechendem Wissen, entsprechender Planung und vor allem auch entsprechender Erfahrung gut entgegen treten kann.


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