Podcast

Episode 61: Krisen im Krisenstab

Warum es oft emotional wird: Eigentlich erwartet man von Krisenstäben vollkommen fokussierte und absolut sachliche Arbeit. Eigentlich – denn nur allzu oft „menschelt“ es, was die Krise zusätzlich verschärfen kann. Die Gründe dafür sind vielseitig: Struktur und Arbeitsweise des Stabs, aber auch die konkreten Szenarien tragen das ihre dazu bei.
In dieser Episode des Podcasts geht es um die häufigsten Ursachen für Konflikte in Krisenstäben und was man dagegen tun kann.

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Episode 59: Wenn Krise zur Masche wird.

Warum Krisen für manche die einzige Chance sind: Eigentlich ist Krise etwas Existenzbedrohendes. Deshalb werden zur Bewältigung von Krisen oft Leistungen erbracht, die man sonst nicht für möglich gehalten hätte. Das wird von manchen Führungskräften – bewusst oder unbewusst – ausgenutzt: Sie fördern krisenhafte Entwicklungen und versuchen damit das zu bewirken, was starke Führungspersönlichkeiten durch Leadership schaffen. Nämlich starken Teamzusammenhalt und maximale Leistung. Aber das geht klar auf Kosten des Teams. In dieser Episode geht es um genau diese Mechanismen und was man dagegen tun kann.

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Episode 57: Wird Erfahrung überbewertet?

Wie es mit und ohne schief gehen kann: Eigentlich ist Erfahrung eine ganz wichtige Sache im Krisenmanagement. Es gibt aber auch Fälle, wo Erfahrungen zu einer Verringerung der Krisenfestigkeit führen: Nämlich dort, wo Führungspersonen aufgrund persönlicher Erfahrungen davon überzeugt sind, alles selbst im Griff zu haben und alles daran setzen nur ja zu vermeiden, dass ein gegenteiliger Eindruck entstehen könnte. Eine derartige „Kompetenzillusion“ kann dann massive Auswirkungen auf die gesamte Organisation, Behörde, Kommune oder das Unternehmen haben. Fazit: Erfahrungen sind wichtig, aber sie müssen evaluiert und reflektiert sein.

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Episode 55: Blame Games: Nein, danke!

Aufarbeitung ja, aber bitte konstruktiv! Nach Katastrophen und schweren disruptiven Ereignissen erlebt man sie immer wieder: Sogenannte „Blame Games“, bei denen es darum geht, Schuld vor allem bei anderen zu suchen. Das hilft nicht weiter. Es gilt im Rahmen eines After Action Reviews die eigenen Abläufe und Handlungen zu durchleuchten und dort besser zu werden, wo es möglich und nötig ist. Dabei muss man sich auch unbedingt mit Situationen auseinandersetzen, in denen eigentlich alles gut gegangen ist – nur nicht nach Plan. Und wir müssen uns von der Vollkasko-Illusion verabschieden: Nicht die Person ist am vertrauenswürdigsten, die uns erklärt, dass alles zu 100% sicher und ungefährlich ist, sondern die Person, die offen und transparent über Risiken und Gefahren spricht. Auch wenn wir das oft nicht hören wollen…

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Episode 54: Krisen und Netzwerke

Warum (legales) Netzwerken hilft, Krisen zu meistern: Um Krisen erfolgreich zu bewältigen, muss man über den eigenen Tellerrand hinaus denken. Abhängigkeiten und Annahmen gehören abgeklärt – am besten nicht nur in Form einer einmaligen offiziellen Anfrage, sondern indem man sich ein Netzwerk mit allen relevanten Personen aufbaut. In dieser Episode gehe ich darauf ein, wie so ein Netzwerk hilft und was dabei zu beachten ist – selbstverständlich ganz legal.

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Episode 53: „Vorsorge? Dafür gibt’s Verträge und den Staat!“

Wollen Sie eine Krise überstehen oder nur nicht schuld sein? Was brauche ich wirklich, um eine Krise zu überstehen, welche Leistungen und Lieferungen sind für mich überlebensnotwendig? Das ist die erste Frage, die ich mir stellen muss, wenn ich Krisenvorsorge betreiben will. Aber was mache ich mit der Antwort? Entsprechende Verträge abschließen? Davon ausgehen, dass relevante Basisvorsorge ohnehin vom Staat betrieben wird? Mehr bevorraten und ausbilden? In dieser Folge geht es um verschiedene Aspekte von Krisenvorsorge.

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Episode 52: „Es ist alles sehr kompliziert!“ – Schön wär’s…

Warum Krisen immer komplex sind und was das bedeutet: In akuten Krisen kann man nie zu 100 Prozent vorhersagen, wie sich alle Personen und Elemente verhalten werden. Durch wiederholte Wechselwirkungen beeinflussen sie sich gegenseitig und können so auch laufend ihr Verhalten ändern – wir haben es mit Komplexität zu tun. Umso wichtiger ist es, die Bereitschaft der betroffenen Personen zur Mitwirkung und Umsetzung der geplanten Maßnahmen zu erhöhen: Letztendlich wirkt das dann auch im Sinne einer Komplexitätsreduktion. Nur: Das geht nicht auf Knopfdruck und schon gar nicht mit der oft praktizierten „Salamitaktik“. Nur mit frühzeitiger, umfassender und transparenter Risiko- und Krisenkommunikation kann man Vertrauen und Compliance von MitarbeiterInnen und Betroffenen gewinnen. Allerdings lauern auf dem Weg dorthin einige Fallstricke im Alltag…

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